Youtube-Kanal mit Videos von Guy Graessel

Kochkurs

Die neuen „graesslichen“ Kochtermine für 2018
Guy Graessel

geboren in Haguenau / Elsass
Lehre, Ausbildung und Meisterprüfung in Merkwiller / Elsass
sieben Jahre Koch im Sternerestaurant „Adler" in Gutach / Schwarzwald
1986 eigenes Restaurant „Rose" in Neibsheim bei Bretten
1997 bis 2008 Inhaber des Restaurants „Guy Graessel" in Bretten-Diedelsheim
seit 2008 Küchenchef im Restaurant Krone - à la table de Guy Graessel in Bretten


FREUDE, VIELFALT, FANTASIE


Schon mit sieben Jahren entdeckte Guy Graessel die Faszination des Kochens. Mit vierzehn begann er seine Lehre; Erfahrungen sammelte er unter anderem in Château-Neuf-du-Pape, Straßbourg und Freiburg. Mitte der 80er Jahre beschloss Guy Graessel, eigene Wege zu gehen - „weg vom Filet und hin zum Spaß an der ganzen großen Küchenvielfalt".

Von Anfang an warb Guy Graessel um Verständnis für einfaches, gesundes, frisches Kochen. Neben aller Raffinesse hat er den Sinn für das Einfache, Nahe liegende und Natürliche nicht verloren. Und er kämpft dafür, dass guter Geschmack und gesundes Kochen und Essen wieder Einzug halten in jede Küche. „Wir gönnen uns heute nicht mehr die Muse, etwas Frisches zuzubereiten und es hinterher so richtig zu genießen. Doch das geht immer - auch wenn die Zeit noch so kurz ist! Wir leben eine falsche Bequemlichkeit. Und dabei wäre es so einfach, sich gesund, gut und wohlschmeckend zu ernähren! Jeder hat heute die Möglichkeit, erstklassige Lebensmittel einzukaufen. Weniger ist manchmal mehr. Schon ein kleiner Kräutertopf auf dem Fenstersims bereichert den Mittagstisch! Kleine Wege führen oft zu großer Wirkung."

Heute, nach über 20 Jahren Erfahrung als Meisterkoch, pflegt Guy Graessel seine klassische Küche noch immer mit größter Leidenschaft. Exklusivität und überhaupt alle Extreme nicht sein Thema. All das würde ihm Grenzen aufzwingen. Von Trendküche hält er nicht allzu viel. Auch nicht (mehr) vom Begriff Gourmet: „Das war früher ein Begriff für schönes, gepflegtes, mit Freude gekochtes und auf den Tisch gebrachtes Essen, ein Genuss auf allen Ebenen. Heute wird dieser Begriff nur noch mit Dekadenz verbunden - von den Produkten bis zu den Zubereitern. Man kann doch als Gourmet in einer guten Küche nicht nur den Trüffel genießen, sondern auch das Schwein, das den Trüffel gefunden hat..."


Angeblich haben die Engländer die Tischrede erfunden. Damit man vergisst, wie schlecht ihr Essen ist.
Bei Guy Graessel kann es schon mal vorkommen, dass man die Tischrede vergisst...